Frohsinn und Frömmigkeit
13. Strücher Mess in St. Joseph öffnete Herzen, Mund und Hände
Zahlreiche Tollitäten der Umgebung
erschienen am frühen Morgen zur Mundart-Messe in Thomasberg
mit Pfarrer Herbert Breuer und Diakon Udo Casel. Foto: Gast
Mitglieder der Strücher KG und der
Prinzenführer des Siebengebirgsprinzenpaars, Peter Giesen,
beteiligten sich aktiv am Gottesdienst. Foto: Gast
Vom Pfarrheim aus zog "dat janze
Schmölzche" durch den Schnee in langer Prozession zur
Kirche St. Joseph. Foto: Gast
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Thomasberg (cg). "Besinnt üch, Jecke, op de Freud', die uns der Herrjot schenkt." Zum dreizehnten Mal feierte Pfarrer Herbert Breuer zusammen mit der Strücher Karnevalsgesellschaft und anderen Jecken die "Strücher Mess". Lang war der Zug der Tollitäten und ihrer Begleiter, die
mit der Geistlichkeit in St. Joseph einzog um die Mundart-Messe
mitzufeiern. Blau-Weiß, Rot-Gelb, Rot-Weiß usw. friedlich
vereint in den Kirchenbänken. Rheinischen Frohsinn gepaart mit
tiefer Volksfrömmigkeit vermittelte dann auch die Messfeier.
Damit auch jeder dem Gottesdienst folgen konnte, war er
zweisprachig gehalten: die wichtigsten Gebete wurden hochdeutsch
gesprochen, die Lesungstexte hochdeutsch und in Mundart vorgetragen
und die Kirchenlieder wurden in Mundart gesungen. So kam jeder zu
seinem Recht. Der Kirchenchor St. Joseph unter Leitung von Edgar
Zens unterstützte den Gesang und trug auch Zens'
"Jlocke vun Kölle" vor; das Tambourcorps Thomasberg
spielte zum Lobpreis Gottes "Highland cathedral". Dabei
ging auch dem letzten das Herz auf. Allen, die er erst im
nächsten Jahr wiedersehen würde, wünschte Pfarrer
Breuer zum Schluss schon einmal "Frohe Ostern und frohe
Weihnachten", bevor die Kirchbesucher sich zum
Prinzenfrühschoppen im Franz-Unterstell-Saal aufmachten.
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