Erftstadt (hs). Der Kreisverwaltung liegen
aktuelle Untersuchungsergebnisse der Fischproben aus den Villeseen
Roddersee, Köttinger See und Concordiasee hinsichtlich der PFT
Belastung vor.
Danach werden die Angelverbote für den Köttinger See und
den Concordiasee aufgehoben. Ein entsprechender Bescheid mit
Verzehrempfehlung des Amtes für Verbraucherschutz,
Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung geht in den
nächsten Tagen dem betroffenen Angelverein zu.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
teilt mit, dass gegen den Verzehr von Fischen aus dem
Köttinger See und dem Concordiasee keine Bedenken bestehen,
sofern künftig nicht mehr als fünfmal pro Monat Fisch aus
diesen Seen verzehrt wird.
Aus Sicht des Landesamtes sind Fische aus dem Roddersee zurzeit
noch nicht zum Verzehr geeignet. Daher bleibt das Angelverbot
für den Roddersee zunächst bestehen. Eine
Nachuntersuchung aller drei Seen soll nach einem Jahr erfolgen.
Ortstermin am Roddersee im Herbst 2008: Die Mitglieder des
Ausschusses für Umwelt, Kreisentwicklung und Energie
informierten sich über Entwicklungen in der Ursachenforschung
für die PFT-Belastung der Villeseen. Staub aus der Anlage von
Remondis sei möglicherweise Auslöser der Vergiftung,
erklärte Dr. Robert Bininda vom Kreisamt für Wasser- und
Abfallwirtschaft. Dafür spreche, dass im Sediment des
Roddersees die Belastung deutlich höher sei, als im Wasser.
Ungeklärt ist, warum im Regenrückhaltebecken von Remondis
die PFT-Konzentration so hoch ist. Die Verbindung zwischen Becken
und See wurde geschlossen.
PFT-Belastung der Villeseen
Rhein-Erft-Kreis hebt Angelverbot für den Köttinger See und den Concordiasee auf
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