Die zweite Generation des Mazda-Van verabschiedet sich von den eher kantigen Formen der Vorgänger-Baureihe.
Das an Mazda-Modellstudien erinnernde Design des neuen Mazda 5 gefällt durch fließende Linien und interessante Karosseriesicken. Unter der auffallenden, eleganten Verpackung steckt beim Siebensitzer-Mazda eine enorme Praxistauglichkeit: Seitliche Schiebetüren erleichtern wie schon beim Vorgänger den Zustieg und lassen sich auf Wunsch elektrisch bedienen. Die Sitze in der zweiten Reihe sind längs verschiebbar und die Lehnen neigungseinstellbar. Außerdem lässt sich das Sitzpolster des mittleren Sitzes unter den Sitzen verstauen.
Die Sitze in der dritten Reihe sind im Kofferraumboden "versteckt" und lassen sich bei Bedarf hochklappen. Wie bei ähnlichen Modellen in diesem Segment, finden darauf aber nur Kinder genügend Platz. Der Mazda-Van wird mit drei Motoren angeboten. Als Basis dient der überarbeitete 1,8 Liter-Benziner mit 115 PS.
Die gleiche Leistung hat der bekannte 1,6-Liter-Dieselmotor aus der Kooperation mit Peugeot/Citroën, der Anfang 2011 lieferbar ist. Ein neuer Zweiliter-Benziner mit Direkteinspritzung, 150 PS und Start-Stopp-System rundet das Motorenprogramm ab. Der Mazda 5 2.0, den wir fahren konnten, ist relativ leise, und er gefällt durch Drehfreude, aber auch durch Laufkultur. Nach Werksangaben soll das 2,0 Liter-Modell im EU-Mix nur 6,9 Liter Super pro 100 km verbrauchen. Beim 1,8 Liter-Motor beträgt der Verbrauch 7,2 l/100. Die Dieselversion hat einen EU-Mixverbrauch von 5,9 l/100 km. Der erste Fahreindruck: Der Mazda 5 ist sehr handlich und hat einen angenehmen Fahrkomfort.

