"Friedensmauer" wird saniert

Waldbröl. (js) Es ist wieder soweit! Die 450 Meter lange, rund 70 Jahre alte Friedensmauer an der Kirchenhecke (im Volksmund Hitlermauer) wird wieder saniert. Die letzte größere Sanierung liegt gut 20 Jahre zurück. 

Erst im November 2010 wurde der Grünstreifen zwischen Straße und Mauer asphaltiert, um das Einsickern des Wassers zu verhindern. Wie Hartmut Schröder vom Bauamt der Stadt erklärt, ist es jetzt unbedingt notwendig, die schadhafte Abdeckung komplett zu erneuern. Hiermit wird das weitere Eindringen des Wassers in den Mauerkern verhindert.
Straßenseitig werden die Bruchsteine neu verfugt, da durch das Einwirken des Spritzwassers das Mauerwerk Schaden genommen hat. Den Vorschriften entsprechend wird die Höhe der Brüstung von jetzt 80 Zentimetern auf 1,10 Meter erhöht, um die Absturzgefahr zu bannen.
Die Stadt hat sich für die preiswerte Variante entschieden und wird ein Stahlgeländer anbringen lassen. Als Alternative wäre das Aufmauern der Brüstung bis zur Sicherheitshöhe infrage gekommen. Diese - wohl schönere Variante - war schlichtweg zu teuer. An der Talseite ist die fünf Meter hohe Mauer schon zur Hälfte eingerüstet.
Hier wird punktuell saniert. An schadhaften Stellen werden die Steine durchnummeriert, entfernt und dann wieder kraftschlüssig mit dem eigentlichen Betonkern der Mauer verbunden. Maximal 170 000 Euro hat die Stadt für die Sanierung veranschlagt, mehr darf die Reparatur nicht kosten, lässt Schröder durchblicken. Rund acht Arbeitswochen sind für die Reparatur vorgesehen, dann wird die Mauer für die nächsten Jahrzehnte wieder fit sein, um Wind und Wetter widerstehen zu können.

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