Porz (kg). Handel, Fotografie, Holz, oder Anlagenmechanik, Lehmbau und technische Zeichnung. In rund zehn verschiedene Sparten konnten Jugendliche beim Berufsparcours vom Porzer Verein Eigenart hineinschnuppern und selber Hand anlegen.
Präsentiert wurde er von Schülern aus Porz: "Es geht darum, dass auch die Fertigkeiten mit der Hand ausprobiert werden können, zum Beispiel ein Metallstück zu feilen oder selbst zu fotografieren", erläuterte Bürgeramtsleiter Norbert Becker. Da durch den Verein Eigenart das Catering der 3. Ausbildungsbörse übernommen wurde, hatte der Veranstalter weniger Aufwand und die Schüler konnten ihr Können zeigen.
Bürgeramtsleiter Becker hatte zur 3. Ausbildungsbörse
eingeladen. Zu den traditionell teilnehmenden Unternehmen und
sozialen Einrichtungen meldeten sich kurzfristig weitere Aussteller
an. Ein Stand der IHK Köln war im Eingangsbereich vertreten:
"Wir sind im Prinzip Vermittler von
Ausbildungsplätzen", sagte Gregor Berghausen. Für
den Geschäftsführer der Aus- und Weiterbildung der IHK
ist es wichtig, Jugendliche zu motivieren und Distanzen abzubauen:
"Durch kleinere Börsen in den Stadtteilen kann man mehr
Nähe erreichen", sagte er. Sein Eindruck: "Die
jungen Leute sind gut vorbereitet, die wissen, was sie hier mit der
Veranstaltung anfangen sollen". Für den Schirmherrn der
Veranstaltung, Bezirksbürgermeister Willi Stadoll, war die
Veranstaltung ein voller Erfolg. Berghausen: "Das ist eine
Börse, die gegen den Trend läuft, wir haben sonst
rückläufige Zahlen bei Ausbildungsbörsen".

